Baltic Experience – Mit Kanu und Bulli durchs Baltikum2018-05-09T06:34:43+00:00

Project Description

Baltic Experience – Mit Kanu und Bulli durchs Baltikum

Das Baltikum, Litauen, Lettland und Estland umweht ein mystischer Hauch.

Erinnert sich noch wer an die singende Revolution und einen tiefen Glauben an eine beseelte Natur der Menschen, die noch heute „heilige Quellen und Haine“ aufsuchen?

Weit ist der Weg nach Kalvarija

Der Bulli ist voll gepackt, für 2 Wochen Abenteuer, so, dass wir uns autark bewegen können und möglichst wenig auf Campingplätzen stehen müssen. Für diese Tour wollen wir mal was neues ausprobieren und haben einen 17“ Osagian Missourian Alu-Kanadier aufgeladen. Das Heckspiegel-Kanu ist zwar deutlich schwerer als die Kunstsoffkanus die wir sonst fahren, hat aber den Vorteil, dass wir unseren Torqeedoo Elektro Außenborder zusätzlich verwenden können um auf den weitläufigen Seen, in Anbetracht unseres begrenzten Zeitfensters auch in entferntere sehenswerte Winkel vordringen zu können. Auf Flüssen werden wir paddeln, aber auf Seen schon das ein oder andere mal den Motor anbauen. Darüber hinaus hoffen wir, dass in Anbetracht einer größeren Zahl Aluboote aus sowjetischer Zeit, ein Aluboot weniger attraktiv für einen möglichen „Bootssammler“ sein wird, was zusätzlich durch die stattlichen 45 Kilo Eigengewicht erschwerend hinzu kommt.

Von Blankenstein fahren wir zügig an die Oder, nach Küstrin und hinein nach Polen in Richtung Bydgoszsz / Bromberg. In Długie finden wir an einem malerischen See ein ruhiges Nachtquartier auf einem kleinen Campingplatz, der offensichtlich noch nicht geöffnet hat, an dem sich aber schon Camper eingerichtet haben. Früh am nächsten Morgen fahren wir zügig weiter durch Bydgoszsz, Grudziadz, Ostroda, Olsztyn, Mragowo, Olecko und Suwalki bis an die litauische Grenze, die wir bei fortschreitender Abenddämmerung erreichen. Polen zieht sich, nur gut, dass die Orlen-Tankstellen Cappuccino in guter Qualität und in 420 ml Bechern für umgerechnet 1 Euro 90 anbieten, wir brauchen reichlich, denn Autobahnen sind Mangelware, klassische Landstraßen Kilometerfresserei und aus dem Auto-CD-Player singt „BAP Bleifooß“.

Litauen, wieder im Euroraum, die Preiswertigkeit schätzt sich wieder schneller ein, als bei der Umrechnerei in Polen, hat schon was eine Gemeinschaftswährung, wo doch in letzter Zeit so drüber hergezogen wird. Wir genießen auch das grenzenlose innereuropäische Reisen. Hier ist es noch möglich, anders als leider nach Slowenien oder Kroatien. Schon seit geraumer Zeit rollen uns endlose LKW-Kolonnen entgegen, die sind wohl unterwegs in Richtung deutscher Grenze, um gleich Montag früh ihre Adressaten anzufahren, auffallend viele LKW aus Russland darunter, die aus der Exklave Kaliningrad kommen oder dorthin unterwegs sind. Bei Naujienėlė biegen wir von der A5 ab und folgen dem Hinweisschild zum „Marijampoles kempingas“, durch Kalvarija genug für heute. Auf dem gepflegten Gelände sitzen einige Litauer beim Grillen, singen und Trinken und ein Wohnmobil aus Deutschland, woher sonst, denen die Fahrt über die 2 Kilometer Waschbrettpiste wohl nicht so behagt hat. Ein kleiner Erkundungsflug mit dem Multicopter zeigt ein malerisches Weichbild einer Fluß- und Seenlandschaft, schnell noch eine Kleinigkeit essen und ab in die Koje. 1200 Kilometer liegen hinter uns und eine Stunde Zeitunterschied „in die Zukunft“, die weißen Nächte kündigen sich an und es wird erst spät und nicht ganz dunkel, es glimmt noch ein silbriger Schleier durch die Nacht.

Auf ins Memelland

Zeitig fahren wir in Richtung Kaunas, zum „Kauno marios regionis parkas“ einem Memelstausee, vor den Toren von Kaunas, Litauens zweitgrößter Stadt. An einer Badestelle mit guter Parkmöglichkeit laden wir ab und paddeln mit angebaut und hochgeklapptem E-Aussenborder hinaus auf die weite Seefläche. Der Stausee ist groß, hätten wir so nicht vermutet. Die Memel ist durchaus schon der Kategorie eines Stroms zuzuordnen, mit etwa 940 Kilometer Länge, aus der Region von Minsk in Weissrussland kommend, bis zur Mündung ins Kurische Haff und bei Klaipeda in die Ostsee, ist sie allerdings recht belastet. Scheinbar schleppt sie einiges an Industrieabwässern aus Weissrussland heraus und quittiert dies mit Blaualgen in den windgeschützteren Ecken und Buchten. Wir verbuchen die Memel in diesem Bereich als Bereicherung der Erfahrung und paddeln zurück.

Märchenburg in traumhafter Seenlage Trakai

Von Kaunas in Richtung Vilnius, der Hauptstadt Litauens führt unser Weg uns geradewegs nach Trakai. Wer sich an die TV-Reihe „Das Geheimnis der Templer“ erinnert, findet hier einen Drehort zu der Serie. Doch nicht nur als Filmkulisse überzeugt Burg Trakai, sie ist eine der malerischten restaurierten Burgen, die wir bislang sahen und als weitere Besonderheit besteht sie aus Findlingen und rotem Klinker. Wie von Künstlerhand mit bedächtigem künstlerischem Pinselstrich, liegt die Burg inmitten des Sees auf ihrer kleinen Insel, wie ein Gemälde. Nach einem Inselrundgang, laden fahren wir auf der Straße 107 nur wenige hundert Meter in Richtung Pylimai und biegen hinter dem Großparkplatz rechts ab, 2 Kilometer in Richtung des Campingplatz. Beim Abzweig zum Campingplatz folgen wir der Waschbrettpiste, bis zum See Galve, und biegen dann nicht rechts zum Campingplatz ab, sondern nach links. Nur wenige zehn Meter danach, kommt eine Badestelle mit Abstellmöglichkeit. Also wieder runtergebuckelt das Boot und ab aufs Wasser, bei herrlichstem Kaiserwetter und 27 Grad.Die beiden, eigentlich zusammenhängenden Seen Galve und Skaistis sind absolut malersich, besonders bei diesem Wetter. Kristallklares Wasser, die Seeoberfläche gesprenkelt mit kleinen Inseln und über alledem thront die Burg Trakai, mit ihrem bezaubernden gleichnamigen Dorf auf einer Halbinsel davor. Während wir ins Schwärmen geraden und einen Badestopp einlegen, zieht bedächtig ein Seeadler seine Kreisbahn am Himmel und rundet das Weichbild perfekt ab.

Weiter zum Labanoro regioninis parkas

Nach dem Aufladen geht es nordwärts, vorbei an Vilnius in den „Labanoro regioninis parkas“, bis dicht an die Grenze nach Weißrussland. Von der A14, biegen wir bei Mol?tai ab in Richtung Labanoras, der Ort, der dem Naturpark den Namen gibt. Eine Vielzahl Seen und Waldeinsamkeit, dünn besiedelt und neben Asphalt auch Waschbrettpisten, alles was das Freiluftherz begehrt. Inmitten des Ortes aus Einzelgehöften, steht eine hölzerne, orthodoxe Kirche und das Leben geht hier den Gang der Jahreszeiten und nicht des Digitalzeitalters. Die Straßenverhältnisse fordern ihren Tribut, in Form von Zeit, auf die Uhr schauen frustriert nur, also, entschleunigen. Nach einigen Abstechern über Waschbrettpisten erreichen wir Pal?š?. Im Nationalpark-Informationszentrum (Aukštaitijos nacionalinio parko lankytoj? informacijos centras), gibt man uns den Tipp, an einem Kanu-Biwakplatz zu übernachten, wir sollen uns halt nicht direkt ans Wasser stellen, was wir eh als selbstverständlich erachten. Von hier sind es nur noch wenige Kilometer bis Weißrussland . Der Nationalpark schließt gleich nördlich an, der Aukštaitijos nacionalinis parkas. Wir fahren noch schnell die 5 Kilometer nach Ignalina zum Einkaufen, wir wollen grillen heute Abend. Kaum am Biwakplatz angekommen und die kleine faltbare Feuerschale angeschürt und mit Grillrost versehen, kommen in der Abenddämmerung Scharen über Scharen Kriebelmücken und Stechmücken über uns, eine wahre Landplage. Eine Gruppe Litauer sitzt etwas entfernt und grillt, entweder sind die schon so abgestumpft wegen der Mücken oder die haben ein verdammt gutes Abwehrmittel. Eine gute Idee, noch eine Abendrunde zu paddeln und so erleben wir den schwindenden Tag mit langem Nachglimmen der Vorboten der weißen Nächte in sicherer mückenfreier Distanz zum Ufer, bevor wir in der spärlichen Dunkelheit wieder anlanden und uns in die Kojen begeben.

Nach Lettland – und durch

Über Utena und durch Zarasai erreichen wir Lettland. Die Straße führt schnurstracks durch ein Moor, heiß ist es, satte 29 Grad – und ich dachte wir fahren zurück in den Vorfrühling, soweit nördlich wie wir sind. Von Deutschland ereilen uns Nachrichten von Flutkatastrophen, Wolkenbrüchen, vollgelaufenen Kellern und hier, mittlerweile 1600 Kilometer weit nördlich von zu Haus, ist Sommer. Auf die nächsten 22 Kilometer verläuft die Straße ohne eine Lenkbewegung, schnurgerade bis nach Daugavpils, das am Ufer der Düna liegt. Wir stellen fest, dass wir vor der Ladenöffnungszeit der meisten Läden angekommen sind. Wie bereits in Litauen finden wir keinen Bäcker, Backwaren, sind im Supermarkt erhältlich sonst nirgends. Mit dem Nötigsten fahren wir weiter, klar, wir können auch unterwegs was aus den Vorräten holen, wir haben vorgesorgt und eingemachtes Futter für Wochen dabei, doch wollen wir beim Reisen, Regionen auch erschmecken. Hat man in Litauen schon nicht das Gefühl von zuvielen Menschen umgeben zu sein (45 auf den Quadratkilometer), so reduziert sich dieses Maß in Lettland nochmal um beinah ein Drittel, hier leben 31 Menschen auf der gleichen Fläche, zum Vergleich in Deutschland 229. Unser Ziel ist der Nationalpark Rāzna, mit dem namensgebenden großen See Rāznas ezers.

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„Loch im Himmel“ – Taevaskoda und Peipussee

Taevaskoda bedeutet „Loch im Himmel“ und liegt am Ufer des Ahja jõgi, einem, wie fast alle Flüsse Estlands, Moor entwässernden Fluss, der allerdings eine Besonderheit aufweist, er hat sich an einem Buntsandsteinhang abgearbeitet und sich so in Jahrtausenden sein Bett tiefer und tiefer gegraben vor dieser Sandsteinbarriere – und dennoch trägt er sie ab, Sandkorn um Sandkorn. Mit unserem Eisenschwein, ist es ein mühevolles Unterfangen, selbst mit dem Bootswagen, ans Wasser zu rollen. Leider ist unterhalb des kleinen Stausees des Ahja jõgi, zu wenig Wasser um dort zu paddeln, Wir laufen erstmal hin und schauen was geht. Zur berühmten Sandsteinmauer ist es nicht weit, nach etwa eineinhalb Kilometern sind wir da – und sind beeindruckt. Leider wird das hier unterhalb des Stausees heute nichts mit dem Kanu, es ist zu seicht, also drehen wir oben am Stausee des Ahja jõgi eine Runde um den Stau, was sich in gut einer Stunde entspannt bewerkstelligen lässt.

Zurück, über Tartu fahrend wollen wir dem größten See des Baltikums unsere Aufwartung machen, dem Peipussee, der die Grenze zwischen Estland und Russland bildet. DerPeipussee ist mit 143 Kilometer Länge, 50 kilometer Breit und einer Fläche von insgesamt 3555 Quadratkilometer etwa 6 mal so groß wie der Bodensee und 4 mal größer wie das Stettiner Haff also fast schon ein Binnenmeer am Randmeer der Ostsee, in die er bei Narva entwässert. In Kallaste treffen wir auf ein Schild das in englisch zu „Joint a meal“ einlädt, na das müssen wir uns anschauen. „Anna Kaffee & Hostel“, wird von einer Frau gleichen Namens bewirtschaftet, die ob all ihrer Leibesfülle schon viel in Europa unterwegs war und in Deutschland und Frankreich gearbeitet hat. Sie schwärmt vom Schwarzwald, wo sie lebte, während sie uns mit leckerem Kuchen bewirtet. An der Wand hängt ein Gemälde, einer malerischen roten Bundsanstein-Steilküste. Auf unsere Frage wo das sei, erwidert sie, das wäre hier am Ort, allerdings wäre das Bild schon 40 Jahre alt und es sieht jetzt etwas anders aus, da der See im Winter und bei Sturm, immer an der Küste nagt.wir schauen uns die Stelle an und beschließen hier einzusetzen, der Milliarden Mücken zum Trotz, die in großen dunklen Trauben in der Abendsonne tanzend fliegen. Es gibt eine recht gute Zuwegung zum Strand, da dort auch einige offenen Fischerboote vorm Strand im Wasser an Eisenstangen vertäut liegen. Kanu runter und los, der Wind ist gnädig, der Peipus meint es heute gut mit uns. Nach gut eineinhalb Stunden paddeln sind wir zurück, der Steilküstenbereich mit aktivem Kliff ist leider nur sehr kurz und nach dem Aufladen des Kanus schlendern wir noch über die etwa 20 Meter hohe Steilküste und genießen die Aussicht, Russland, sieht man vom estnischen Ufer aus nicht. Mit dem Verlassen des Peipussees fahren wir weiter zum Lahemaa Nationalpark, wo wir ungestört am Ufer der Ostsee bei Loksa übernachten.

Tallinn, Muhu und Saaremaa und zurück zur Gauja

Mit der frühen Sonne, brechen wir auf nach Tallinn, Stadtbesichtigung und Kulturprogramm, danach weiter auf die Inseln Muhu und Saaremaa, zu denen wir mit der Fähre übersetzen. Wir gehen nicht davon aus, mit dem offenen Kanu auf der Ostsee paddeln zu können, wollen uns aber den Inselgenuss, während der Reise nicht nehmen lassen und reisen am nächsten Morgen nach der Besichtigung von Kuressaare zurück in die Paddelreviere, die unserem diesmal mitgeführten Kanu besser liegen, zur Gauja.

Wir fahren nach Skalupes um am Gauja Nationalpark entlang zu paddeln, danach wollen wir weiter, bis Sigulda und dort noch ein Stück auf der Gauja reisen. Das braune Wasser verrät die Herkunft der Gauja, Moore. Die Strömung trägt uns snft mit sich und zuweilen geben kleine Kiesbänke dem Fluss Geschwindigkeit. Die Sandsteinfelsen Schimmern von kräftig Rot, über Orange ins Pastellgelb. Kleine Anlandeplätze laden zur Rast, aber mit dem Dickschiff, ist für alles gesorgt und der Alurumpf verträgt eine Behandlung die ich keinem Kunststoffboot zumuten möchte. Das Reisen mit der Strömung ist eine entspannte Angelegenheit, gut, dass wir vorher mit einem Kanuverleiher, schon das Zurückholen ausgehandelt haben, umso entspannter geht es voran.
Von Sigulda aus fahren wir noch ein weiteres Stück die Gauja, allerdings wird das ein sportliches Unterfangen, da wir das Stück was wir zu einer weiteren Sandstein-Prallwand fahren, wieder zurückpaddeln müssen, gegen den Strom – kein Shuttle, doch es ist der Mühe wert.

Kurisches Haff, Memeldelta und Kurische Nehrung

Abends ziehen wir bis Jürmala zum Übernachten, wir haben heute auf der Gauja etwas viel Zeit verspielt, so dass wir gerade noch die letzten Gäste sind die im Restaurant noch was zu Essen bestellen können. Morgen wollen wir wieder nach Litauen, ins Memeldelta und danach zum Ausruhen noch einen Tag auf die Kurische Nehrung, bevor uns die Rückreise ereilt. In Klaipeda machen wir die erste Pause Mittagessen und ein kleiner Innenstadtrundgang, Sonntagstrubel mit Hafenfest, stellen wir fest. Auch die Baltenrepubliken ziehen sich dahin, alles Landstraßen, teils in ausgefahrenem Zustand, teils 30 – 40 Kilometer Schotterstrecken und Waschbrettpisten, mehr als 60 Km/H ist da nicht drin, weniger auch nicht, da es in beiden Fällen zu unglaublicher Resonanz im Fahrzeug kommt. Wir kratzen bereits die 4500 Kilometermarke, während unserer Tour, 2 Wochen sind deutlich zu wenig fürs Baltikum, mindestens 5 besser sechs Wochen, oder in kleinere Tranchen packen. Die drei Länder begeistern, es schwingt etwas Wehmut, da wir uns doch, des knappen Zeitfensters wegen zu oft, zu schnell wieder aufraffen und weiterziehen müssen, wo ein gutes Gespräch angesagter wäre, mit Einheimischen, mit anderen Reisenden. Mehr autark sein können, wir werden den Bulli mit Solarpanels für die Fotos und Copter ausrüsten, der Bedarf an Netzstrom zum Laden, war ursächlich dass wir hin und wieder Campingplätze aufsuchten. Die Liste der zu verbessernden Ausrüstung wächst täglich. In Gedanken und Gespräch versunken erreichen wir Ventain?, ein Hotel, mit Bootshafen und Reisemobil-Stellplatz. Hier bleiben wir, ein stürmischer Wind peitscht über Haff und Land und die Störche vollführen wahre Kunstflüge, um unter diesen Bedingungen das Nest mit den Jungvögeln zu erreichen.

Am nächsten Morgen ist die Brise immer noch frisch, bei strahlender Sonne, wie bisher jeden Tag weht es kalt von Nordwest übers Haff, nicht dran zu denken, auf dem offenen Haff zu fahren, also rein auf geschütztere Gewässer, die Minija, zu deutsch Minge ist so eins. An der Slipanlage des Minija Yacht Club setzen wir ein. Von hier führte einst der Friedrich-Wilhelm Kanal bis nach Berlin und verband so das heutige Klaipeda und frühere Memel mit Hamburg auf Binnenwasserstraßen, eine beachtliche Leistung. Wir paddeln dicht am Rührichtbestand, hören einige Vögel, aber wer nicht unbedingt muss, bleibt sitzen

Mit vielen schönen neuen Erfahrungen und Eindrücken landen wir an, zurren das Boot am Dachträger fest und fahren nach Klaipeda zur Fähre und weiter nach Nida. Wir gönnen uns noch eine kleine Auszeit vor der Heimreise, noch etwas Seele baumeln lassen, Strandlaufen aufs Meer schauen, bald schon sitzen wir wieder im Beruf, mehr Zeit zum Reisen.

Allein am See, keine Verbote

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Gewünschter Reisezeitraum


Anmerkungen: